Die Rechte von Schiffsreisenden werden in der Verordnung (EU) Nr. 1177/2010 geregelt, die für Schiffsreisen innerhalb der EU, mit Reisebeginn in der EU und für Schiffsreisen mit Reiseziel EU, sofern das Transportunternehmen seinen Sitz in der EU hat, gilt.

Die wichtigsten Ausnahmen von der Verordnung betreffen Schiffe, die für die Beförderung von max. 12 Fahrgästen zugelassen sind, deren verantwortliche Besatzung aus höchstens drei Personen besteht oder weniger als 500 m Strecke zurücklegen sowie sind Ausflugs- und Besichtigungsfahrten.

Im Falle einer Annullierung der Reise oder eines verspäteten Ablegens (mehr als 90 Minuten), haben Reisende einen Anspruch auf alternative Beförderung zum Ziel oder Erstattung des Reisepreises sowie auf, je nach Situation, Getränke, Essen und Übernachtungsmöglichkeiten. Darüber hinaus kann bei verspäteter Ankunft am Zielort ein Entschädigungsanspruch von 25 oder 50 % des Fahrpreises bestehen.

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